"Miss Cherrywine": Tod und Trauer aus der Tabuzone holen
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„Sind wir nicht alle ein bisschen sterblich?“ Unter diesem Motto hatte der Pulheimer Hospizverein für den 20. September 2026 zu einem Abend im „Salon Mortel“ eingeladen. Das Programm gestaltete die Künstlerin Martina Damm, die unter ihrem Künstlernamen „Miss Cherrywine“ zu einer angstfreien Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Trauer einlädt. Mit Liedern, erstaunlichen Fakten und schwarzem Humor unterhielt und berührte sie das Publikum im Stommelner Martinus-Saal. „Ich wünsche mir eine Welt“, sagte sie, „in der es ganz normal und „salonfähig“ ist, sich über Tod und Trauer auszutauschen. Es ist mir ein Herzensanliegen, die damit verbundenen Tabu- und Schamgefühle aufzulösen und zu zeigen, wie der Tod uns helfen kann, unser Leben bewusster und glücklicher zu gestalten.“ Mit starkem Applaus dankten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der „todesmutigen Chanteuse und Salonnière“.